• Schöne Zähne sind einfachzum Küssen!
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Externer Sinuslift

Beim sogen. externen Sinuslift wird Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle eingebracht (auf dem Bild hellgrau.)

Eine besondere Art des Knochenaufbaus ist der Sinuslift:

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich führt die grosse luftgefüllte Kieferhöhle oft zu einem unzureichenden vertikalen Knochenangebot, was eine einfache Implantation in diesem Bereich häufig unmöglich macht.

 

Hier schafft ein Knochenaufbau nach dem Sinuslift-Verfahren Abhilfe. Über einen operativen Zugang vom Munde her wird der Kieferhöhlenboden dargestellt und die bedeckende Schleimhautmembran vorsichtig angehoben.

 

Der entstehende Hohlraum wird mit Eigenknochen-Granulat und/oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

 

Ist noch eine gewisse Höhe an Eigenknochen vorhanden, so können die Implantate zeitgleich mit der Sinusliftoperation eingebracht werden. Bei sehr geringem Knochenangebot wird zunächst nur der Knochen aufgebaut und schs bis neun Monate danach in den aufgebauten Knochen implantiert.

 

Vorgehensweise in Einzelschritten:

  • Zuerst wird der für die Implantation wichtige Kieferanteil vom Mundvorhof her freigelegt. Mittels einer rotierenden Kugel oder speziellen Ultraschallinstrumenten wird ein Fenster im Kieferhöhlenboden eröffnet
  • Die nun sichtbare Membran wird vom Untergrund gelöst und wie ein Zelt aufgespannt, bis genügend Platz für die einzubringenden Implantate geschaffen werden kann
  • In diesem neu entstandenen Hohlraum wird ein Platzhalter eingefüllt. Dies ist eine spezielle Masse, die künstlichen oder tierischen Ursprungs sein kann. Meist wird die Masse mit Eigenblut und Knochspänen vermischt
  • Nun wird das Implantat in das vorbereitete Implantatbett gebracht
  • Gelegentlich wird zur Stabilisierung des Knochenaufbaumaterials eine sog. Membran aufgelegt
  • Anschließend wird der Bereich mit einer spannungsfreien Naht verschlossen
  • Der Einheilungsprozess setzt unmittelbar ein. Nach einer Einheilzeit von 6-9 Monaten können die Implantate weiter versorgt werden. Der Kronen- und Brückenversorgung steht nun nichts mehr im Wege