• Schöne Zähne sind einfachzum Küssen!
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Funktionsdiagnostik

Viele Arten von Kopfschmerzen, insbesondere Spannungskopfschmerzen, Migräneschmerzen, bis hin zu Muskelverspannungen im Nackenbereich haben Ihre eigentliche Ursache im Bereich des Kausystems. Jedoch spielen neben dem Zahnfleisch (Fachbezeichnung: Gingiva) und den Zähnen insbesondere die Kiefergelenke sowie die Kaumuskeln eine wichtige Rolle für eine korrekte Funktion.


Die Kaumuskulatur reagiert extrem empfindlich auf Störungen. Ursachen für Probleme können hier Form oder Stellung der Zähne sein. Sogar stressbedingtes Knirschen kann die Zähne und Muskulatur so stark belasten, daß es zu krampfartigen Kopfschmerzen oder Muskelverspannungen im angrenzenden Schulterbereich führt. 

 

Knackgeräusche deuten auf eine krankhafte Veränderung im Gelenk: Die häufigste Ursache ist das Abgleiten der Gelenkscheibe vom Gelenkkopf und das Zurückspringen in die ursprüngliche Situation. Aber auch die Zähne zeigen bereits frühzeitig Spuren dieser Überbelastung. Typische Zeichen sind überempfindliche Zahnhälse mit keilförmigen Defekten sowie ausgeprägte Schliffspuren, v.a. im Bereich der Eckzähne. Wenn Sie häufig unter Kopfschmerzen leiden, wenn Sie Beschwerden im Bereich der Kiefergelenke und Ohren haben oder ein Knacken und Reiben der Gelenke wahrnehmen, Sie Verspannungen der Nacken- und Schultermuskulatur quälen, dann liegt in vielen Fällen eine Funktionsstörung Ihres Kausystems vor!


Die Funktionsanalyse

Es gibt genug Möglichkeiten, um eine Funktionsstörung in den Griff zu bekommen. Wichtig ist hier eine optimale Diagnostik, Auswertung und Therapie evtl. unter Rücksprache mit einem Spezialisten. Zu unterscheiden sind folgende 2 Bereiche:


A) Die Funktionsanalyse, welche bei der Anfertigung von großen prothetischen Versorgungen angewendet wird: Z.B.: Anfertigung von Kronen, Brücken, Inlays, Teleskopkonstruktionen, Geschiebearbeiten, Komplettprothesen oder ganz besonders bei Implantaten. Patienten kann nur die Empfehlung gegeben werden das Angebot des Arztes wahrzunehmen. Die Kosten sind im Vergleich zur vollständigen Konstruktion verschwindend gering und lohnen sich, für ein perfektes Ergebnis, allemal. Immerhin sollen ja langfristige Erfolge erzielt werden und die Versorgung soll dem Patienten viele Jahre Freude bereiten. Meist sogar Jahrzehnte.


B) Der zweite Bereich umfasst die Funktionsanalyse bei einer vorliegenden Störung des Kausystems verschiedener Herkunft. Von nun an ist Spezialwissen gefragt. Meist folgt der Funktionsanalyse eine sog. "Schienentherapie" mit der Kiefergelenke oder Muskelbereiche entlastet werden sollen und die beiden Zahnreihen letztendlich wieder die korrekte Position zueinander finden sollen. Die Behandlung kann sehr zeitintensiv sein und fordert vom Patienten eine sehr gute Zusammenarbeit und Disziplin. Kontrolluntersuchungen sollten strikt eingehalten werden.


Im Rahmen der instrumentellen Funktionsanalyse werden durch eine sog. Gesichtsbogenübertragung Lage und Neigung des Oberkiefers sowie die Drehachse des Unterkiefers bestimmt. In besonders schwierigen Fällen können auch durch eine sog. Axiographie die Gelenkbewegungen exakt aufgezeichnet und analysiert werden.


Die Funktionsanalyse kann auf sehr verschiedene Arten durchgeführt werden: Es gibt aufwendige elektronische Verfahren, die die gewonnenen Messergebnisse direkt auf einen PC aufzeichnen, auswerten und ausdrucken. Im Vergleich dazu die herkömmlichen Verfahren, wobei mittels kleinen "Stiften" aufgezeichnet wird. Einen Qualitätsunterschied zwischen beiden Systemen ist nicht wissenschaftlich nachzuweisen. Das elektronische System hat jedoch, nach einer gewissen Einarbeitungsphase für den Arzt, einen Zeitvorteil in der Anwendung.


Die Anwendung der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse bewährt sich bei:

  • Restaurativen Maßnahmen: häufig zwingend notwendig! für Kronen, Brücken, Prothesen, Implantatversorgungen
  • Umfangreichen Versorgungen, bei denen keine Zuordnung mehr über die natürlichen Zähne möglich ist
  • Bei vorliegenden Problemen: Knacken im Kiefergelenk, Verspannungen der Kaumuskulatur etc.
  • Erkrankungen der Kiefergelenke: Gelenkgeräusche - Reiben oder Knacken -, Schmerzen, Einschränkungen der Bewegungsmöglichkeiten
  • Erkrankungen der Kaumuskulatur: Verspannungen, Schmerzen
  • Parodontalerkrankungen mit Fehlbelastungen: zur Herstellung von Aufbißschienen