• Schöne Zähne sind einfachzum Küssen!
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Kosten einer Implantation

Jeder Patientenfall ist natürlich immer individuell zu betrachten. Demzufolge ist es z.B. grob fahrlässig "Implantatpatienten per Internet-Auktion" zu ersteigern. Hier bieten einige Zahnärzte, ohne das Röntgenbild bzw. die genaue Knochensituation zu kennen, mal bei einer Auktion mit.

 

Jedoch ist der Patient nicht irgendeinem Elektroartikel gleichzusetzen, den man kurzerhand ersteigert. Zahnärzte, die eine solche Art des "Einkaufens" nötig haben, sollten strikt gemieden werden. Jeder Patient muss für sich entscheiden, was ihm wichtig ist:

 

Wer das ultimative "Billigangebot" sucht hat in den besten Praxen der Stadt nicht viel verloren. Aufwändige Gespräche zu verschiedenen Lösungen, Röntgendiagnostik, Modellanalysen für spätere Positionierung der Implantate, zeitintensive Gespräche von Seiten des Arztes mit dem Zahntechnikermeister etc. sind nicht umsonst. Sicherlich ist es nicht ungewöhnlich, wenn ein Arzt für diese zeitintensiven Vorbereitungen ein angemessenes Honorar verlangt: 150-250 € liegen hier in einem angemessenen Rahmen (da dies im Regelfall von den Kassen nicht übernommen wird).

 

Kommen moderne Diagnostikverfahren wie CT (Computertomogramm) oder DVT (Digitaler Volumentomograph) hinzu, steigen die Kosten an. Manchmal ist der Einsatz dieser Methoden unausweichlich, um Behandlungsfehler zu vermeiden.

 

Wie stellt sich eine Kostenzusammenstellung dar?

  • Muss eine aufwendige Planung vorgenommen werden?
  • Evtl. mit Computertomopgramm?
  • Sinnvoll ist es eine Vorab - Aufstellung der Zähne mit dem Zahntechniker zu erstellen als eine Art "Preview". Man kann hier, besonders im ästhetisch wichtigen Frontzahnbereich, die Er- gebnisse schon sehr genau planen (Fachbegriff: "Wax-up", "Set-up"). Für diese Vorbereitung findet keine Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Kassen statt. Im Vorfeld können gemeinsam mit dem Patienten Wünsche und Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Machbaren besprochen werden.
  • Nach Aufwand und Schwierigkeit der Operation
  • Dem Materialeinsatz: Hochgoldhaltiges Metall mit Keramik oder reine Keramik (heute Zirkonoxid)
  • Dem Implatattyp: Markenqualität von führenden Firmen, von denen noch später Ersatzmaterial lieferbar sein wird (Äußerste Vorsicht bei so genannten Internet-Auktionen!)
  • Art der späteren prothetischen Versorgung: Einzelzahn, Brücke, herausnehmbare Brücke, Teleskopkonstruktion, Stegkonstruktion (hier sind die Unterschiede am gravierendsten)
  • Ist ein Knochenaufbau nötig, den es in verschiedenen Varianten gibt (von sehr einfach bis extrem aufwendig)
  • Ist eine Membrantechnik notwendig

Sie sehen, wie schwierig es wäre eine "allgemeingültige Preisliste" abzubilden. Dies ist leider nicht möglich, da jeder Patienten-Fall anders ist. Die Kosten für den Patienten sind dabei allerdings weitgehend von ihrem Versichertenstatus abhängig: gesetzliche Krankenkasse oder Beihilfe bzw. Privatversicherung.

 

Als Patient muss man sich die Fragen stellen: "Was sind mir festsitzende "Dritte" wert? Überzeugen mich die Vorteile einer Implantatbehandlung? Kommt ein chirurgischer Eingriff für mich in Frage?" Für Patienten, die mit einer totalen Prothese aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zurecht kommen, können die Implantate eine sehr große Hilfe sein.

 

Es bedeutet eine enorme Steigerung an Lebensqualität wenn man plötzlich wieder einen guten Rotwein genießen kann, da der Gaumen nicht mehr bedeckt ist oder einen kraftvollen Biss ins Steak wagen kann, ohne dass Peinlichkeiten entstehen.

Vielen Patienten leuchtet die Schonung gesunder Nachbarzähne oder der Erhalt des Knochens als wichtigste Argumente für ein Implantat ein. Anfänglich hohe Aufwendungen erscheinen in einem anderen Licht, wenn Implantate Gesundheit und nicht zuletzt die Ästhetik verbessern. Aspekte der Langlebigkeit sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Denn Hand aufs Herz: Wer möchte kein strahlendes, attraktives Lächeln?

 

Für gesetzlich versicherte Patienten gibt es seit 2005 Festzuschüsse in Abhängigkeit von der Kiefersituation ("befundabhängig"), die den Eigenanteil verringern. Dies bedeutet: Auch zu Implantatversorgungen bekommt der Patient einen nicht unerheblichen ?-Anteil von seiner gesetzlichen Kasse dazu. Dies war lange Zeit zuvor nicht so. Genau genommen werden nicht die Implantate von den Krankenkassen bezuschusst, sondern die vorliegende Situation. Für welche Lösung sich der Patient schließlich entscheidet ist der Kasse gleich, der Patient bekommt immer den gleichen Zuschuss für seinen Befund.

 

Kostenübersicht (Deutschland Mittelwert):

  • Ersatz eines Zahnes mit 1 Implantat und einer Krone aus Metall mit Keramik: € 2.200 bis  3.000
  • Ersatz eines Zahnes mit 1 Implantat und einer Vollkeramikkrone: € 2.500 bis € 3.000
  • Unterkiefer: 2 Implantate mit 2 Kugelverbindungen oder 2 Magneten oder Steg: € 3.800 bis 5.000
  • Unterkiefer: 4 Implantate mit Steg: € 9.000 bis € 12.000
  • Oberkiefer festsitzend: mind. 8 Implantate, je nach Materialauswahl (Metall mit Keramik oder Vollkeramik (Zirkon)) ca. € 16.000 bis 20.000
  • Unterkiefer festsitzend: mind. 6 Implantate: € 12.000 bis 16.000
  • Knochenaufbauten: Diese müssen sehr differenziert betrachtet werden. Hier kann keine allgemeingültige Summe genannt werden, da die Unterschiede zu groß sind.

Entscheidend für den Preies ist hier die Verwendung des eingesetzten Materials (z.B. Gold) und die Qualität des Implantatsystems!


Bitte beachten Sie, dass es sich bei einer Implantatversorgung um eine Hi-Tech-Lösung handelt (siehe oben). Faktorüberschreitungen, die den 2,3-fachen Satz überschreiten sind nicht als ungewöhnlich anzusehen.

Auch freie Vereinbarungen, die über den 3,5-fachen hinausgehen, dürfen als selbstverständlich betrachtet werden.

 

Privatpatienten und ganz besonders Beihilfe-Patienten sollten davon ausgehen, dass nicht alles von ihren Kassen übernommen wird und mit dieser Einstellung die Zahnarztpraxis besuchen. Hier hängt wirklich sehr viel vom abgeschlossenen Vertrag ab, den der Patient mit seiner Versicherung vereinbart hat. Die o.g. Preise sind nur sehr grobe Angaben. Es können regionale Unterschiede in den Preisen vorzufinden sein, aber auch Unterschiede in den Praxen (Technische Ausstattung, Erfahrungen des Arztes in Richtung Qualifikation etc.). Jeder Patientenfall muss individuell betrachtet werden. Der Arzt Ihres Vertrauens wird Ihnen ein persönliches Angebot erstellen.

 

 Tipps für Patienten, die eine bestmögliche Versorgung wünschen - z.B. Implantat-Versorgungen

  • Welches Implantat-System wird verwendet?
  • Ist es ein "Billig-System" (vielleicht nach 1 Jahr vom Markt verschwunden? Dies bedeutet keine Reparaturmöglichkeit!) oder ein namhafter, langjährig bestehender Hersteller?
  • Was nutzen dem Patienten anfänglich eingesparte 200 Euro, wenn nach 10 Jahren das komplette Implantat aus dem Knochen gefräst werden muss?
  • Preisunterschiede von "no-name"-Implantaten zu Qualitätsware sind erheblich
  • Wird nur 1 Implantat in der Planung weggelassen, kann es zu enormen Preisdifferenzen im Kostenvoranschlag kommen (Patienten-Vergleich Zahnarzt A + B)
  • Ein ganz entscheidender Punkt: Welche Versorgung kommt auf das Implantat? Die so genannte Suprakonstruktion: Krone Brücke oder Teleskoparbeit, Vollprothese (festsitzend oder herausnehmbar). Wird der Gaumen im Oberkiefer frei sein oder bedeckt?
  • Die Suprakonstruktion ist extrem schwer zu vergleichen: von einem Nichtedelmetall (=NEM, am günstigsten) bis zu 100% aus Vollkeramik/Zirkonmaterial (am teuersten) ist alles möglich
  • Findet zuvor eine notwendige Planung bei sehr großen Arbeiten per Computertomographie statt?


Generell sollte man folgende Punkte kritisch hinterfragen:

  • Werden die Arbeiten in der Praxis hergestellt, im deutschen Meisterlabor mit entsprechenden Zertifikaten oder sogar im Ausland?
  • Hat der Zahnarzt eine Zusatzqualifikation erworben? Nachweise evtl. beim Arzt erfragen
  • Gibt es einen so genannten "After-sales-Service"? Dies bedeutet: Wird eine hochwertige prothetische Arbeit auch nach dem Einsetzen fachmännisch betreut?
  • Findet keine ausreichende Prophylaxe (professionelle Zahnreinigung) nach der Implantation statt, so werden Sie die Implantate genau so schnell verlieren, wie sie gesetzt worden sind!

In der Regel sollten die Prophylaxe-Sitzungen 2-4 mal jährlich erfolgen. Diese werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Jede Implantation erzeugt eine Notwendigkeit zur Prophylaxe. Der Patient sollte die Folgekosten beachten

  • Gibt es spezielle Garantien für Zahnersatz hinsichtlich Bruch, vorzeitigem Verschleiß etc.? (meist in Kombination mit der regelmäßigen Prophylaxe)
  • Auch hier gilt (wie überall): Es gibt keinen nagelneuen Mercedes zum Preis eines Trabbis! Allzu günstige Angebote, die erheblich von den Marktpreisen abweichen müssen besonders kritisch hinterfragt werden! Denn irgendwo finden die Einsparungen statt: Ob bei der Vorplanung, beim Material oder bei der sachgemäßen Ausführung etc.


Lohnt sich Zahnersatz im Ausland?

Auszug eines Posters der Kassenzahnärztlichen Vereinigung im August 2006-08-13

 

  1. Behandlungsdefizite im Ausland
    Der richtige Sitz des Zahnersatzes erfordert eine Vorbehandlung von Zahnfleisch und Zahnwurzel. Das kann mehrere Wochen oder Monate dauern - Zeit, die im Zahntourismus fehlt. Dies ist der mit Abstand wichtigste Punkt. Denn was nutzt das beste Schnäppchen, wenn nach kurzer Zeit Lockerungen, hervorgerufen durch Entzündungen, an den Implantaten entstehen? Bei Nachbehandlungen kann es problematisch werden, da die Zahnarztpraxis nicht "um die Ecke" liegt. Meist erhalten die Patienten keine genaue Auskunft über Art und Qualität der verwendeten Materialien. Es können Allergien und spätere Defekte auftreten. Patienten haben keine Gewähr über den Ausbildungsstand des Zahnarztes im Ausland.

  2. Die Kosten-Falle
    Die Kosten für eine Zahnbehandlung im Ausland trägt zunächst der Patient - in voller Höhe. Bei Komplikationen kann der Aufenthalt länger dauern als ursprünglich geplant. Selbst wenn der Zahnarzt im Ausland die Kosten für eine Nachbehandlung übernimmt, zahlt der Patient Anreise und Unterkunft erneut selbst. Der anfängliche Preisvorteil ist damit schnell dahin.

  3. Kein Recht auf Schadenersatz
    Im Streitfall gelten das Recht und die Gewährleistungsansprüche des Landes, in dem die Zahnbehandlung stattfand. Auch im europäischen Ausland kann es daher schwer werden, seine Ansprüche durchzusetzen. In Deutschland sind die Rechte des Patienten bei Gewährleistungsansprüchen klar geregelt und durchsetzbar. Kein deutscher Zahnarzt ist verpflichtet, fremden Zahnersatz kostenlos zu korrigieren oder nachzubessern. Da bleibt nur eine private Zuzahlung, eine erneute Reise ins Ausland beziehungsweise der Versuch, seine Ansprüche durchzusetzen. Der Erstbehandler kann nicht haftbar gemacht werden, sobald ein zweiter Zahnarzt irgendwelche Maßnahmen am Zahnersatz durchführt. Der Zweitbehandler haftet nicht für den Erstbehandler. Dies gilt auch, wenn ein deutscher Zahnarzt mit einem Zahnarzt im Ausland zusammenarbeitet. Schadenersatz kann nicht geltend gemacht werden.

  4. Der Kassenzuschuss ist nicht gesichert
    Die Bezuschussung von ausländischem Zahnersatz durch deutsche Krankenkassen ist nicht eindeutig geregelt. Der deutschen Krankenkasse müssen quittierte und spezifizierte Rechnungen in deutscher Sprache vorgelegt werden.

  5. Qualität des ausländischen Zahnersatzes

Die Qualität des ausländischen Zahnersatzes hat sich in letzter Zeit erheblich verbessert. Die Entscheidung, ob eine Arbeit    über ein ausländisches Labor angefertigt werden kann, muss ihr Zahnarzt treffen. Lassen Sie sich von ihm beraten.   Aufwändige Konstruktionen erfordern evtl. die Anwesehenheit eines Technikers vor Ort.

Fianzierungsmöglichkeit des Zahnersatzes

Bei dieser Art der Rechnungsstellung erhält der Patient die Möglichkeit eine Finanzierung des Zahnersatzes über ein Factoring-Unternehmen wahrzunehmen. Meist sind die ersten 6 Monate zinsfrei. Der Patient kann so die Rechungssumme splitten, ohne Mehrkosten. Über den 7. Monat hinaus bis zum maximalen 4 Jahres-Finanzierungszeitrahmen fallen dann jedoch Zinsen, wie bei einem normalen Kredit über die Hausbank, an. Umfragen in verschiedenen Zahnarztpraxen haben ergeben, dass die Finanzierung von Zahnersatz eine Breite Akzeptanz auf der Patientenseite findet. Da besonders bei Zahnersatz in Kombination mit einer hohen Anzahl von Implantaten recht hohe Summen entstehen können, wird die Möglichkeit der Finanzierung sehr gern durch die Patienten wahrgenommen.